Pre-Launch Invoify ist aktuell für jeden komplett kostenfrei Jetzt sichern
nvoify
Anmelden Kostenlos starten
StartBlogE-Rechnung
E-Rechnung

XRechnung erstellen: vom Rechnungsinhalt zur validierten XML-Datei

Eine XRechnung ist eine strukturierte XML-Rechnung nach der deutschen CIUS der EN 16931. Sie entsteht nicht durch Umbenennen eines PDFs: Rechnungsdaten werden semantisch den richtigen Feldern zugeordnet, gegen aktuelle Regeln validiert und über den vom Empfänger verlangten Kanal übertragen.

XRechnung erstellen: Kurzantwort und klare Abgrenzung

Kurzantwort: Erfasse zunächst alle kaufmännischen und steuerlichen Rechnungsdaten, ergänze die vom Auftraggeber verlangten Referenzen und exportiere sie in einer zulässigen UBL- oder CII-Syntax. Prüfe anschließend XML-Schema, EN-16931-Regeln und XRechnung-Geschäftsregeln mit dem aktuellen Validator. Erst eine fehlerfreie, zum Empfänger passende Datei wird versendet.

Die XRechnung beschreibt Inhalt und Geschäftsregeln einer E-Rechnung, nicht bloß ihr Aussehen. Zu den kritischen Feldern gehören Verkäufer und Käufer, Rechnungsnummer, Rechnungs- und Leistungsdatum, Positionen, Einheiten, Preise, Steuern, Summen, Zahlungsdaten sowie Prozess- und Bestellreferenzen. Für Behörden können Leitweg-ID, Bestellnummer und eine elektronische Adresse verarbeitungsentscheidend sein.

Der bestehende Vergleich ZUGFeRD oder XRechnung entscheidet zwischen Formaten. Dieser Owner führt ausschließlich durch das Erstellen einer XRechnung. Die Leitweg-ID bleibt ein eigener Detailintent, und die allgemeine Pflicht mit Übergangsfristen bleibt auf E-Rechnungspflicht.

Entscheidungsmatrix für XRechnung erstellen

SituationPrüffrageEntscheidungNachweis
Empfänger verlangt XRechnungVergabeunterlagen oder Portal nennen die CIUS XRechnung.Formatversion, Syntax und Übertragungskanal werden vor Erstellung bestätigt.Auftrag, Rechnungseingangsbedingungen und aktuelle XRechnung-Spezifikation.
UBL oder CIIBeide Syntaxen können XRechnung abbilden, Systeme unterstützen aber nicht immer beide.Die vom Empfänger und Exportwerkzeug gemeinsam unterstützte Syntax wird gewählt.Testdatei, Importbestätigung und Syntaxkennung in der XML.
Leitweg-ID benötigtÖffentlicher Auftraggeber stellt eine Leitweg-ID oder andere Routingkennung bereit.Die Kennung wird exakt in das dafür vorgesehene Feld übernommen.Bestellung, Behördenkontakt und Validatorbericht.
KorrekturrechnungEine bereits übermittelte Rechnung muss sachlich oder steuerlich korrigiert werden.Dokumenttyp und Referenz auf den Ursprungsbeleg werden strukturiert gepflegt.Ursprungsdatei, Korrekturgrund und eindeutige Belegverknüpfung.

Empfänger verlangt XRechnung

Vergabeunterlagen oder Portal nennen die CIUS XRechnung. Für den Themenbereich XRechnung erstellen folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Formatversion, Syntax und Übertragungskanal werden vor Erstellung bestätigt. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Auftrag, Rechnungseingangsbedingungen und aktuelle XRechnung-Spezifikation. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.

UBL oder CII

Beide Syntaxen können XRechnung abbilden, Systeme unterstützen aber nicht immer beide. Für den Themenbereich XRechnung erstellen folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Die vom Empfänger und Exportwerkzeug gemeinsam unterstützte Syntax wird gewählt. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Testdatei, Importbestätigung und Syntaxkennung in der XML. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.

Leitweg-ID benötigt

Öffentlicher Auftraggeber stellt eine Leitweg-ID oder andere Routingkennung bereit. Für den Themenbereich XRechnung erstellen folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Die Kennung wird exakt in das dafür vorgesehene Feld übernommen. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Bestellung, Behördenkontakt und Validatorbericht. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.

Korrekturrechnung

Eine bereits übermittelte Rechnung muss sachlich oder steuerlich korrigiert werden. Für den Themenbereich XRechnung erstellen folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Dokumenttyp und Referenz auf den Ursprungsbeleg werden strukturiert gepflegt. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Ursprungsdatei, Korrekturgrund und eindeutige Belegverknüpfung. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.

XRechnung erstellen Schritt für Schritt umsetzen

  1. Empfängerprofil klärenFrage Portal, Formatversion, Syntax, Leitweg-ID und Bestellreferenz ab.
  2. Stammdaten prüfenVergleiche Verkäufer, Käufer, Anschrift und Steuerkennzeichen mit Auftrag und Registerdaten.
  3. Positionen modellierenErfasse Menge, Einheit, Preis, Zu- und Abschläge sowie Steuerkategorie je Position.
  4. Referenzen ergänzenOrdne Leitweg-ID, Bestellung, Vertrag, Projekt und Ansprechpartner den richtigen Business Terms zu.
  5. XML exportierenErzeuge UBL oder CII mit der freigegebenen XRechnung-Version.
  6. Mehrstufig validierenPrüfe Schema, EN 16931, XRechnung und gegebenenfalls Portalregeln.
  7. Übertragen und archivierenSende über Portal, E-Mail oder Peppol entsprechend der Vorgabe und sichere Rückmeldung.

Empfängerprofil klären

Frage Portal, Formatversion, Syntax, Leitweg-ID und Bestellreferenz ab. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald alle Pflichtreferenzen vor der Fakturierung vorliegen. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für XRechnung erstellen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Fehlt eine Routingkennung, wird sie beim fachlichen Besteller angefordert. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Stammdaten prüfen

Vergleiche Verkäufer, Käufer, Anschrift und Steuerkennzeichen mit Auftrag und Registerdaten. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald jede Kennung dem richtigen Rechtsträger zugeordnet ist. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für XRechnung erstellen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Abweichende Rechnungsempfänger werden nicht aus einer alten Vorlage übernommen. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Positionen modellieren

Erfasse Menge, Einheit, Preis, Zu- und Abschläge sowie Steuerkategorie je Position. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald Positionssummen und Steuergruppen rechnerisch aufgehen. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für XRechnung erstellen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Pauschalen werden trotzdem mit einer verständlichen Leistungsbeschreibung versehen. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Referenzen ergänzen

Ordne Leitweg-ID, Bestellung, Vertrag, Projekt und Ansprechpartner den richtigen Business Terms zu. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald das Empfängersystem automatisch routen und zuordnen kann. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für XRechnung erstellen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Freitext wird nur ergänzend und nicht als Ersatz für strukturierte Felder genutzt. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

XML exportieren

Erzeuge UBL oder CII mit der freigegebenen XRechnung-Version. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald Syntaxkennung, Profilkennung und Zeichencodierung korrekt gesetzt sind. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für XRechnung erstellen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Ein veralteter Exporter wird vor dem Serienlauf aktualisiert. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Mehrstufig validieren

Prüfe Schema, EN 16931, XRechnung und gegebenenfalls Portalregeln. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald kein Fehlerlevel die Verarbeitung blockiert und Warnungen bewertet sind. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für XRechnung erstellen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Bei Regelkonflikten gilt die aktuelle Empfängerspezifikation. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Übertragen und archivieren

Sende über Portal, E-Mail oder Peppol entsprechend der Vorgabe und sichere Rückmeldung. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald XML, Bericht, Versand- und Empfangsnachweis gemeinsam auffindbar sind. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für XRechnung erstellen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Eine hübsche PDF-Kopie ersetzt die strukturierte Originaldatei nicht. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Vereinfachter UBL-Ausschnitt:
<Invoice>
  <cbc:CustomizationID>...XRechnung...</cbc:CustomizationID>
  <cbc:ID>RE-2026-0042</cbc:ID>
  <cbc:IssueDate>2026-07-31</cbc:IssueDate>
  <cbc:BuyerReference>04011000-12345-34</cbc:BuyerReference>
  <cac:AccountingSupplierParty>...</cac:AccountingSupplierParty>
  <cac:InvoiceLine>...</cac:InvoiceLine>
</Invoice>
Der Ausschnitt ist eine Feldorientierung, keine allein valide Rechnung. Namespaces, Summen, Parteien, Steuern und weitere Pflichtfelder müssen vollständig erzeugt werden.

Praxisbeispiele für XRechnung erstellen

Beratung für eine Bundesbehörde

Der Auftrag nennt Leitweg-ID, Bestellnummer, CII und ein Bundesportal. Die verantwortliche Person entscheidet deshalb: Alle Referenzen werden strukturiert erfasst und die CII-Datei vor dem Upload validiert. Im Ergebnis nimmt das Portal die Rechnung technisch an und die Fachstelle kann sie automatisch zuordnen. Das Beispiel zeigt, dass XRechnung erstellen nicht durch eine einzelne Checkbox erledigt ist. Erst das Zusammenspiel aus Ausgangsdaten, dokumentierter Prüfung und kontrolliertem Ergebnis macht den Vorgang für Empfänger, Team und spätere Prüfungen nachvollziehbar.

Lieferung an eine Kommune

Die Kommune akzeptiert UBL per E-Mail, verlangt aber eine bestimmte Käuferreferenz. Die verantwortliche Person entscheidet deshalb: Der Lieferer verwendet UBL und trägt die Referenz im vorgesehenen Feld statt im Dateinamen ein. Im Ergebnis bleibt die Datei maschinenlesbar und erreicht trotz E-Mail-Versand den richtigen Vorgang. Das Beispiel zeigt, dass XRechnung erstellen nicht durch eine einzelne Checkbox erledigt ist. Erst das Zusammenspiel aus Ausgangsdaten, dokumentierter Prüfung und kontrolliertem Ergebnis macht den Vorgang für Empfänger, Team und spätere Prüfungen nachvollziehbar.

Fehlerhafte Steuersumme

Ein Rundungsunterschied lässt Dokument- und Steuergruppensumme voneinander abweichen. Die verantwortliche Person entscheidet deshalb: Die Berechnung wird an der Quelldatenlogik korrigiert und die XML neu erzeugt. Im Ergebnis besteht die neue Datei die Geschäftsregel; die alte Datei bleibt als verworfene Version dokumentiert. Das Beispiel zeigt, dass XRechnung erstellen nicht durch eine einzelne Checkbox erledigt ist. Erst das Zusammenspiel aus Ausgangsdaten, dokumentierter Prüfung und kontrolliertem Ergebnis macht den Vorgang für Empfänger, Team und spätere Prüfungen nachvollziehbar.

Typische Fehler bei XRechnung erstellen

PDF als XRechnung bezeichnen

Ein normales PDF besitzt keine strukturierten Business Terms und kann nicht automatisch verarbeitet werden. Die fachliche Korrektur lautet: Die Daten werden aus dem führenden System als echte XML ausgegeben. Als dauerhafte Kontrolle wird vor Versand die XML-Datei technisch erkannt und validiert. Dadurch wird der Fehler nicht nur in einem Einzelfall repariert. Der Ablauf rund um XRechnung erstellen erhält eine Regel, die denselben Fehler bei der nächsten Rechnung, Datei oder Bestandsbewegung früh sichtbar macht.

Leitweg-ID in den Betreff schreiben

Das Empfängerportal findet die Routingkennung nicht im erwarteten XML-Feld. Die fachliche Korrektur lautet: Die Kennung wird als Buyer Reference modelliert. Als dauerhafte Kontrolle wird ein Testimport mit der konkreten Behörde durchgeführt. Dadurch wird der Fehler nicht nur in einem Einzelfall repariert. Der Ablauf rund um XRechnung erstellen erhält eine Regel, die denselben Fehler bei der nächsten Rechnung, Datei oder Bestandsbewegung früh sichtbar macht.

Nur gegen ein XML-Schema testen

Eine wohlgeformte Datei kann trotzdem EN- oder XRechnung-Geschäftsregeln verletzen. Die fachliche Korrektur lautet: Mehrstufige Schematron- und Profilvalidierung wird eingesetzt. Als dauerhafte Kontrolle wird Validatorversion und Regelstand im Prüfbericht gespeichert. Dadurch wird der Fehler nicht nur in einem Einzelfall repariert. Der Ablauf rund um XRechnung erstellen erhält eine Regel, die denselben Fehler bei der nächsten Rechnung, Datei oder Bestandsbewegung früh sichtbar macht.

XML nach Export manuell ändern

Summen, Kennungen oder Signaturen können dadurch inkonsistent werden. Die fachliche Korrektur lautet: Korrekturen erfolgen in den Quelldaten mit anschließendem Neu-Export. Als dauerhafte Kontrolle wird Dateihash und Erzeugungsprotokoll am finalen Beleg festgehalten. Dadurch wird der Fehler nicht nur in einem Einzelfall repariert. Der Ablauf rund um XRechnung erstellen erhält eine Regel, die denselben Fehler bei der nächsten Rechnung, Datei oder Bestandsbewegung früh sichtbar macht.

Freigabe-Checkliste: XRechnung erstellen

  • Rechtsträger und Empfängerrolle eindeutig
  • Rechnungs- und Leistungsdatum plausibel
  • Bestell-, Vertrags- und Projektreferenzen vorhanden
  • Steuerkategorie, Satz und Befreiungsgrund konsistent
  • Summen auf Positions-, Steuer- und Dokumentebene stimmig
  • Format, Profil und Syntax vom Empfänger akzeptiert
  • aktuelle Validierungsartefakte verwendet
  • Originaldatei, Prüfbericht und Versandnachweis verbunden

Die Checkliste wird nicht erst am Ende eines Monats abgearbeitet. Sie gehört an den einzelnen Vorgang, solange Rückfragen noch ohne aufwendige Rekonstruktion beantwortet werden können. Pflichtfelder verhindern einfache Lücken; fachliche Ausnahmen brauchen zusätzlich eine kurze Begründung. So bleibt XRechnung erstellen auch dann kontrollierbar, wenn mehrere Personen Eingang, Prüfung, Freigabe und Versand übernehmen.

Ein Vier-Augen-Prinzip ist besonders bei neuen Geschäftsfällen, geänderten Stammdaten und rechtlich sensiblen Entscheidungen sinnvoll. Wiederkehrende Standardfälle können nach dokumentierter Freigabe stärker automatisiert werden. Die Automatisierung übernimmt jedoch nur die freigegebene Regel. Sie darf eine fehlende Information nicht still durch einen plausibel wirkenden Standardwert ersetzen.

Dokumentation, Verantwortlichkeit und regelmäßige Pflege

Für XRechnung erstellen werden Eingangsdaten, Entscheidung, Ergebnis und Nachweis als zusammenhängender Vorgang geführt. Eine reine Dateiablage zeigt zwar das Endprodukt, aber nicht zwingend den Entscheidungsweg. Deshalb erhält jede Ausnahme einen Owner, einen Status und einen nächsten Schritt. Änderungen werden ergänzt oder versioniert; sie werden nicht durch stilles Überschreiben unsichtbar gemacht.

Die zugrunde liegende Arbeitsanweisung nennt außerdem ein Prüfdatum. Rechtliche Schwellen, technische Standards, externe Portale und interne Produktfunktionen können sich ändern. Bei der turnusmäßigen Kontrolle werden Primärquelle, tatsächlicher Prozess und veröffentlichte Aussage miteinander verglichen. Ändert sich nur eine Zahl, wird derselbe Intent-Owner aktualisiert; eine neue Jahres-URL ist dafür nicht erforderlich.

Für die Formatentscheidung hilft ZUGFeRD vs. XRechnung. Nach dem Export folgt die E-Rechnungs-Validierung; bei Behörden erklärt der Leitfaden zur Leitweg-ID Routing und Aufbau.

XRechnung erstellen und die Produktgrenzen von Invoify

Invoify erzeugt Ausgangsrechnungen als PDF, XRechnung und ZUGFeRD. Strukturierte Exporte werden mit Mustang beziehungsweise den einschlägigen KoSIT-Regeln validiert. Die Belegbox kann manuell hochgeladene XRechnung-XML und ZUGFeRD-Dateien technisch prüfen und ausgewählte Kernwerte ohne OCR oder Sprachmodell auslesen. Ein überwachter Lieferanten-Eingang, eine Peppol-Zustellung, eine automatische fachliche Buchung und eine Zahlungsfreigabe eingehender E-Rechnungen sind dagegen nicht als Produktfunktion belegt.

Eine Funktion wird in diesem Leitfaden nur dann als Invoify-Funktion bezeichnet, wenn sie in der aktuellen Produktdokumentation belegt ist. Steuerliche Würdigung, rechtliche Einzelfallprüfung und externe Behördenverfahren bleiben bei den verantwortlichen Personen beziehungsweise deren Beratung. Diese Trennung verhindert, dass ein formal erzeugter Beleg mit einer fachlich freigegebenen Entscheidung verwechselt wird.

Offizielle Quellen und Prüfstand

Maßgeblich sind § 14 UStG, die BMF-FAQ zur E-Rechnung mit Stand März 2026 und das aktualisierte BMF-Schreiben zur obligatorischen E-Rechnung. Technische Referenzen liefern KoSIT/XStandards Einkauf, FeRD zu ZUGFeRD und die EU-Kommission zu EN 16931. Stand der Prüfung: 5. August 2026. Technische Regelstände und neue Format-Releases werden spätestens im Januar 2027 erneut geprüft.

XRechnung 2026: aktuelle Spezifikation und technisches Bundle unterscheiden

Stand 5. August 2026: KoSIT führt XRechnung 3.0 als aktuelle normative Version. Die veröffentlichte Spezifikation trägt Version 3.0.2; das aktuelle technische Bugfix-Bundle 3.0.2 hat die Fassung vom 31. Januar 2026. Eine angekündigte Folgeversion wird erst nach ihrer amtlichen Inkraftsetzung und Empfängerfreigabe produktiv verwendet.

Auf der offiziellen Seite Versionen und Bundles der XRechnung stehen normative Fassung und technische Komponenten nebeneinander. Diese Trennung ist praktisch wichtig: Ein Validator, Schematron oder eine Codeliste kann innerhalb derselben XRechnung-Version aktualisiert werden. Im Prüfbericht werden deshalb nicht nur „XRechnung 3“ und ein grünes Ergebnis, sondern auch Bundle-Datum, Validatorversion und Syntax festgehalten.

PrüfebeneWas festgelegt wirdNachweis vor Versand
Normative Versionaktuell geltende XRechnung-CIUSEmpfängervorgabe und KoSIT-Versionsübersicht
SyntaxUBL oder UN/CEFACT CIIExportkennung und Importfähigkeit des Empfängers
Technisches BundleSchematron, Codelisten, Validator und TestsuiteReleasebezeichnung und Datum im Prüfprotokoll
Empfängerprofilzusätzliche Referenzen, Dateigröße und AnlagenregelnPortalhilfe, Bestellung oder bilaterale Vereinbarung
TransportE-Mail, Portal oder PeppolAdresse, Portalquittung beziehungsweise Netzwerk-ID

Eine Datei kann gegen ein älteres Regelpaket fehlerfrei sein und im aktuellen Zielsystem trotzdem abgelehnt werden. Vor einer Umstellung werden daher repräsentative Testbelege erneut geprüft: normale Rechnung, Gutschrift beziehungsweise Berichtigung, steuerbefreite Position, Zu- oder Abschlag, ausländische Anschrift und Anhang. Alte Validatorergebnisse werden nicht still auf eine neu erzeugte Datei übertragen.

Buyer Reference BT-10, Bestellnummer und Leitweg-ID richtig zuordnen

Direktantwort: BT-10 ist die strukturierte Buyer Reference für interne Lenkungszwecke. Bei vielen B2G-Rechnungen wird dort die vom öffentlichen Empfänger mitgeteilte Leitweg-ID erwartet. Für eine XRechnung im B2B ist keine Leitweg-ID nötig; der Geschäftskunde kann eine andere Käuferreferenz vorgeben.

Die KoSIT-FAQ zur XRechnung weist ausdrücklich darauf hin, dass Rechnungssteller keine eigene Leitweg-ID benötigen und es keine bundesweite Datenbank aller Leitweg-IDs gibt. Die Empfängerkennung kommt aus Vergabe, Bestellung oder direkter Mitteilung. Sie wird nicht aus Behördenname, Anschrift oder einer Internetliste geraten.

Feld beziehungsweise KennungFunktionBeispiel für die QuelleHäufiger Fehler
BT-10 Buyer Referenceinterne Zuordnung beim KäuferLeitweg-ID im B2G oder andere Käuferreferenz im B2BWert nur in Betreff oder PDF schreiben
BT-13 Purchase Order ReferenceBestellung des Käufers referenzierenBestellnummer aus dem Auftrageigene Auftragsnummer des Verkäufers einsetzen
BT-11 Project ReferenceProjekt des Vorgangs kennzeichnenProjektcode des EmpfängersProjekt und Bestellung miteinander verwechseln
BT-12 Contract ReferenceVertrag eindeutig zuordnenRahmen- oder Einzelvertragsnummereine allgemeine Kunden-ID verwenden
BT-49 Buyer Electronic Addresselektronische Empfängeradressevom Portal oder Netzwerk vorgegebene Kennung samt SchemeLeitweg-ID und Peppol Participant ID pauschal gleichsetzen
  • Vor Auftrag: Rechnungsadresse, Käuferreferenz, Bestellung, elektronische Adresse und Kanal beim Empfänger abfragen.
  • Vor Export: Rechtsträger, Positionen, Steuergruppen, Summen und Zahlungsinformationen aus den freigegebenen Quelldaten prüfen.
  • Nach Export: XSD-, EN-16931- und XRechnung-Regeln mit dem vorgesehenen technischen Bundle ausführen.
  • Vor Serienbetrieb: Datei im konkreten Portal oder Zielsystem testen; technische Validität allein beweist keine Zustellbarkeit.
  • Nach Versand: XML, Validatorbericht, Dateihash und Annahme- oder Fehlermeldung demselben Beleg zuordnen.

Invoify kann XRechnung aus freigegebenen Ausgangsrechnungen erzeugen, notwendige Belegdaten vorab prüfen und die technisch unterstützte Ausgabe validieren. Das Produkt vergibt keine Leitweg-ID, betreibt kein Behördenportal und übernimmt keine Peppol-Zustellung. Welche Kennung und welcher Kanal verlangt werden, bleibt am konkreten Empfänger zu bestätigen. ${REVIEW}

Häufige Fragen

Kann ich eine XRechnung selbst erstellen?

Ja, mit einem geeigneten Generator oder Rechnungssystem. Die Quelldaten müssen vollständig sein und die erzeugte XML sollte gegen die aktuelle EN-16931- und XRechnung-Regelmenge validiert werden.

Ist eine XRechnung eine PDF-Datei?

Nein. Eine XRechnung ist eine strukturierte XML-Rechnung. Eine zusätzliche Visualisierung kann hilfreich sein, ist aber nicht das eigentliche Rechnungsformat.

Welche XRechnung-Version gilt 2026?

KoSIT führt XRechnung 3.0; das aktuelle Bundle 3.0.2 Winter 2025/26 trägt die Fassung vom 31. Januar 2026. Empfängeranforderungen und aktuelle Releases sind vor Versand zu prüfen.

Kann Invoify XRechnungen erzeugen?

Ja. Invoify unterstützt XRechnung-Export und technische Validierung. Portalzustellung und fachliche Freigabe bleiben separate Prozessschritte.

Braucht eine XRechnung im B2B eine Leitweg-ID?

Nein. Laut KoSIT ist die Leitweg-ID ein Identifikationsmerkmal für Rechnungen an Bund, Länder und Kommunen. Im B2B kann der Empfänger für BT-10 eine andere interne Käuferreferenz vorgeben. Das Feld und die konkrete Empfängeranforderung dürfen nicht mit einer frei erfundenen Leitweg-ID gefüllt werden.

Hinweis: Der Beitrag erläutert allgemeine Grundsätze und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Bei Sonderfällen sind der konkrete Sachverhalt und die aktuellen gesetzlichen Vorgaben maßgeblich.