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Buchhaltung & Stammdaten

Kreditorennummer und Lieferantennummer: Unterschied, Vergabe und Verwendung

Eine Kreditorennummer identifiziert einen Lieferanten im eigenen Buchhaltungs- oder Stammdatensystem. Der Ausdruck Lieferantennummer kann dieselbe interne Nummer meinen, aber auch eine Kennung, die ein Rechnungsempfänger seinem Lieferanten für Bestellungen oder E-Rechnungen zuweist. Deshalb muss bei jeder Nummer zuerst die Perspektive geklärt werden.

Kreditorennummer und Lieferantennummer: Kurzantwort und klare Abgrenzung

Kurzantwort: Lege pro Lieferant eine stabile interne Kreditorennummer im führenden System an und verwende sie nicht erneut. Wenn ein Kunde oder Rechnungsempfänger zusätzlich eine eigene Lieferantennummer vorgibt, speichere sie als getrennte externe Kennung mit Vergabestelle und Verwendungszweck. Übernimm keine Nummer ungeprüft in BT-29, DATEV oder eine Schnittstelle, deren Mapping nicht belegt ist.

Kreditor bezeichnet in der Buchhaltung typischerweise die Lieferantenseite. Die Kreditorennummer ordnet Eingangsrechnungen, offene Verbindlichkeiten und Stammdaten einem Geschäftspartner zu. Lieferantennummer ist ein breiterer Praxisbegriff: Im eigenen Einkauf kann sie die interne Lieferanten-ID sein; aus Sicht eines Kunden kann sie die Nummer bezeichnen, die dieser dem liefernden Unternehmen zuweist. Eine Steuernummer, USt-IdNr. oder Wirtschafts-Identifikationsnummer ersetzt diese betriebliche Kennung nicht.

Der Beitrag Kreditor oder Debitor? besitzt die Rollenabgrenzung zwischen Lieferant und Kunde. Kundennummer und Debitorennummer behandelt die Absatzseite. Dieser Owner beantwortet ausschließlich, wie lieferantenseitige Kennungen vergeben, übertragen und kontrolliert werden. Eine Empfängerkennung in einer XRechnung ist außerdem nicht automatisch dasselbe Feld wie eine interne Kontaktnummer.

Entscheidungsmatrix für Kreditorennummer und Lieferantennummer

SituationPrüffrageEntscheidungNachweis
Interne KreditorennummerDas eigene Unternehmen benötigt eine eindeutige ID für Lieferantenstamm, Eingangsrechnungen und Abstimmung.Die Nummer wird einmalig aus einem dokumentierten Nummernkreis vergeben und bleibt auch bei Namens- oder Adressänderungen stabil.Kontakt-ID, Nummernkreis, Vergabedatum und Änderungsprotokoll.
Vom Kunden vergebene LieferantennummerEin Rechnungsempfänger teilt dem Unternehmen eine Kennung für Bestellung, Portal oder E-Rechnung mit.Die Kennung wird empfängerbezogen gespeichert und nur für Vorgänge dieses Empfängers verwendet.Mitteilung des Kunden, Kundeneinheit, Gültigkeit und vorgesehenes Dokumentfeld.
Doppelte LieferantenanlageZwei Kontakte besitzen ähnliche Namen, gleiche Anschrift oder dieselbe Umsatzsteuer-ID.Vor einer neuen Nummer werden Identität, Niederlassung und vorhandene Belege geprüft; echte Dubletten werden kontrolliert zusammengeführt.Dublettencheck, Freigabe und Migrationsliste der verknüpften Vorgänge.
Systemwechsel oder ImportEin vorhandener Lieferantenstamm wird aus Tabellen, Buchhaltung oder einem Altsystem übernommen.Alte und neue ID werden in einer Mappingtabelle festgehalten; eine neue Nummer wird nur mit begründetem Migrationsentscheid vergeben.Quell-ID, Ziel-ID, Importlauf, Fehlerliste und Abnahme.
E-Rechnung mit BT-29Der Empfänger erwartet eine von ihm zugewiesene Lieferantenkennung im strukturierten Datensatz.Das konkrete Empfängerkennzeichen und seine Feldzuordnung werden gegen Profil, Portal oder Empfängervorgabe geprüft; die interne Kreditorennummer wird nicht automatisch eingesetzt.Empfängervorgabe, Seller identifier, SchemeID-Entscheidung und Validierungsprotokoll.

Interne Kreditorennummer

Das eigene Unternehmen benötigt eine eindeutige ID für Lieferantenstamm, Eingangsrechnungen und Abstimmung. Für den Themenbereich Kreditorennummer und Lieferantennummer folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Die Nummer wird einmalig aus einem dokumentierten Nummernkreis vergeben und bleibt auch bei Namens- oder Adressänderungen stabil. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Kontakt-ID, Nummernkreis, Vergabedatum und Änderungsprotokoll. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.

Vom Kunden vergebene Lieferantennummer

Ein Rechnungsempfänger teilt dem Unternehmen eine Kennung für Bestellung, Portal oder E-Rechnung mit. Für den Themenbereich Kreditorennummer und Lieferantennummer folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Die Kennung wird empfängerbezogen gespeichert und nur für Vorgänge dieses Empfängers verwendet. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Mitteilung des Kunden, Kundeneinheit, Gültigkeit und vorgesehenes Dokumentfeld. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.

Doppelte Lieferantenanlage

Zwei Kontakte besitzen ähnliche Namen, gleiche Anschrift oder dieselbe Umsatzsteuer-ID. Für den Themenbereich Kreditorennummer und Lieferantennummer folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Vor einer neuen Nummer werden Identität, Niederlassung und vorhandene Belege geprüft; echte Dubletten werden kontrolliert zusammengeführt. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Dublettencheck, Freigabe und Migrationsliste der verknüpften Vorgänge. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.

Systemwechsel oder Import

Ein vorhandener Lieferantenstamm wird aus Tabellen, Buchhaltung oder einem Altsystem übernommen. Für den Themenbereich Kreditorennummer und Lieferantennummer folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Alte und neue ID werden in einer Mappingtabelle festgehalten; eine neue Nummer wird nur mit begründetem Migrationsentscheid vergeben. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Quell-ID, Ziel-ID, Importlauf, Fehlerliste und Abnahme. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.

E-Rechnung mit BT-29

Der Empfänger erwartet eine von ihm zugewiesene Lieferantenkennung im strukturierten Datensatz. Für den Themenbereich Kreditorennummer und Lieferantennummer folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Das konkrete Empfängerkennzeichen und seine Feldzuordnung werden gegen Profil, Portal oder Empfängervorgabe geprüft; die interne Kreditorennummer wird nicht automatisch eingesetzt. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Empfängervorgabe, Seller identifier, SchemeID-Entscheidung und Validierungsprotokoll. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.

Kreditorennummer und Lieferantennummer Schritt für Schritt umsetzen

  1. Perspektive bestimmenNotiere, welches Unternehmen die Nummer vergibt, welches Unternehmen damit identifiziert wird und wer sie später auswertet.
  2. Führendes System festlegenBestimme, ob Kontaktverwaltung, Warenwirtschaft oder Buchhaltung den verbindlichen Lieferantenstamm besitzt.
  3. Nummernkreis definierenLege Startwert, Format, zulässige Länge und Umgang mit stillgelegten Lieferanten fest.
  4. Identität prüfenSuche vor der Anlage nach Firmenname, Anschrift, USt-IdNr., Bankverbindung und vorhandenen Belegen.
  5. Nummer vergebenErzeuge die nächste freie interne Nummer und protokolliere Zeitpunkt, System und verantwortliche Person.
  6. Externe Kennung ergänzenSpeichere eine vom Kunden zugewiesene Lieferantennummer separat mit Empfänger, Gültigkeit und Verwendungszweck.
  7. Schnittstellen-Mapping testenPrüfe anhand eines Testexports, in welchem Feld die Kennung tatsächlich ausgegeben wird und welches Schema verlangt ist.
  8. Stamm regelmäßig prüfenKontrolliere Dubletten, inaktive Lieferanten, Nummernlücken, fehlende Zuordnungen und abgelaufene externe Kennungen.

Perspektive bestimmen

Notiere, welches Unternehmen die Nummer vergibt, welches Unternehmen damit identifiziert wird und wer sie später auswertet. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald internes und externes Kennzeichen sprachlich getrennt sind. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für Kreditorennummer und Lieferantennummer ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Bleibt die Perspektive unklar, wird die Nummer nicht in eine Rechnung oder Schnittstelle übernommen. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Führendes System festlegen

Bestimme, ob Kontaktverwaltung, Warenwirtschaft oder Buchhaltung den verbindlichen Lieferantenstamm besitzt. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald genau eine Stelle neue interne Kreditorennummern vergibt. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für Kreditorennummer und Lieferantennummer ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Parallele Nummernkreise erhalten ein dokumentiertes Mapping statt stiller Gleichsetzung. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Nummernkreis definieren

Lege Startwert, Format, zulässige Länge und Umgang mit stillgelegten Lieferanten fest. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald jede neue Nummer eindeutig und maschinenlesbar bleibt. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für Kreditorennummer und Lieferantennummer ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Semantische Kürzel werden vermieden, wenn Rechtsform, Land oder Rolle später wechseln können. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Identität prüfen

Suche vor der Anlage nach Firmenname, Anschrift, USt-IdNr., Bankverbindung und vorhandenen Belegen. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald keine erkennbare Dublette eine zweite Kreditorennummer erhält. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für Kreditorennummer und Lieferantennummer ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Zweifelhafte Niederlassungen werden bis zur Klärung nicht automatisch zusammengeführt. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Nummer vergeben

Erzeuge die nächste freie interne Nummer und protokolliere Zeitpunkt, System und verantwortliche Person. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald die Nummer eindeutig am richtigen Lieferanten gespeichert ist. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für Kreditorennummer und Lieferantennummer ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Gelöschte oder stillgelegte Nummern werden nicht neu verwendet. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Externe Kennung ergänzen

Speichere eine vom Kunden zugewiesene Lieferantennummer separat mit Empfänger, Gültigkeit und Verwendungszweck. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald bei mehreren Kunden keine Kennung versehentlich global verwendet wird. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für Kreditorennummer und Lieferantennummer ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Widersprüchliche Vorgaben lösen eine Rückfrage beim jeweiligen Empfänger aus. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Schnittstellen-Mapping testen

Prüfe anhand eines Testexports, in welchem Feld die Kennung tatsächlich ausgegeben wird und welches Schema verlangt ist. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald Empfängeranforderung und erzeugte Datei nachweisbar übereinstimmen. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für Kreditorennummer und Lieferantennummer ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Ohne belegtes Mapping bleibt die Nummer aus dem Export statt in ein plausibel wirkendes Feld geraten zu werden. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

Stamm regelmäßig prüfen

Kontrolliere Dubletten, inaktive Lieferanten, Nummernlücken, fehlende Zuordnungen und abgelaufene externe Kennungen. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald jede Abweichung einen Owner und eine nachvollziehbare Korrektur besitzt. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für Kreditorennummer und Lieferantennummer ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Historische Belege behalten ihre damalige Zuordnung und werden nicht still umgeschrieben. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.

KennungWer vergibt?Wofür genutzt?Nicht automatisch gleichsetzen mit
Interne Kreditorennummereigenes UnternehmenLieferantenstamm, Eingangsbelege, AbstimmungUSt-IdNr., Kundennummer oder BT-29
Lieferantennummer des Kundenjeweiliger Kunde/EmpfängerBestellung, Portal oder Empfängerabgleicheigener globaler Kontakt-ID
Seller identifier BT-29typischerweise Rechnungsempfängerstrukturiertes E-Rechnungsfeld nach Vorgabebeliebiger interner Nummer ohne Mapping
USt-IdNr.Finanzverwaltungumsatzsteuerliche Identifikationbetrieblichem Lieferantenkonto
Nutzbare Vorlage: Mappingvorlage für Kreditoren- und Lieferantennummern herunterladen. Die Datei lässt sich in Tabellenprogrammen öffnen und an den eigenen Prozess anpassen.

Praxisbeispiele für Kreditorennummer und Lieferantennummer

Ein Lieferant, zwei Kundennummern

Ein Dienstleister rechnet an zwei Konzerngesellschaften ab, die jeweils eine andere Lieferantennummer vorgeben. Die verantwortliche Person entscheidet deshalb: Die eigene Kontakt-ID bleibt stabil; beide externen Nummern werden getrennt nach Rechnungsempfänger und Gültigkeit geführt. Im Ergebnis landet in jeder Rechnung nur die zum konkreten Empfänger gehörende Kennung. Das Beispiel zeigt, dass Kreditorennummer und Lieferantennummer nicht durch eine einzelne Checkbox erledigt ist. Erst das Zusammenspiel aus Ausgangsdaten, dokumentierter Prüfung und kontrolliertem Ergebnis macht den Vorgang für Empfänger, Team und spätere Prüfungen nachvollziehbar.

Umfirmierung des Lieferanten

Ein bestehender Lieferant ändert Namen und Anschrift, bleibt aber dieselbe juristische Einheit. Die verantwortliche Person entscheidet deshalb: Stammdaten und Nachweise werden aktualisiert, die interne Kreditorennummer bleibt unverändert. Im Ergebnis bleiben Historie, offene Eingangsrechnungen und neue Vorgänge demselben Geschäftspartner zugeordnet. Das Beispiel zeigt, dass Kreditorennummer und Lieferantennummer nicht durch eine einzelne Checkbox erledigt ist. Erst das Zusammenspiel aus Ausgangsdaten, dokumentierter Prüfung und kontrolliertem Ergebnis macht den Vorgang für Empfänger, Team und spätere Prüfungen nachvollziehbar.

Import mit Altsystem-ID

Beim Systemwechsel liegt Lieferant 1042 bereits mit vielen Belegen vor, während der neue Nummernkreis bei 70000 beginnt. Die verantwortliche Person entscheidet deshalb: Das Team übernimmt entweder die alte Nummer kontrolliert oder dokumentiert 1042 → 70001 als dauerhaftes Mapping. Im Ergebnis ist jeder Altbeleg auffindbar, ohne die beiden Nummernräume zu vermischen. Das Beispiel zeigt, dass Kreditorennummer und Lieferantennummer nicht durch eine einzelne Checkbox erledigt ist. Erst das Zusammenspiel aus Ausgangsdaten, dokumentierter Prüfung und kontrolliertem Ergebnis macht den Vorgang für Empfänger, Team und spätere Prüfungen nachvollziehbar.

Typische Fehler bei Kreditorennummer und Lieferantennummer

Jede Nummer als Lieferantennummer bezeichnen

Ohne Vergabestelle ist nicht erkennbar, ob die eigene ID oder die Kennung eines Kunden gemeint ist. Die fachliche Korrektur lautet: Feldname und Prozess nennen immer Perspektive, Empfänger und Zweck. Als dauerhafte Kontrolle wird die Mappingliste bei jeder neuen externen Kennung ergänzt wird. Dadurch wird der Fehler nicht nur in einem Einzelfall repariert. Der Ablauf rund um Kreditorennummer und Lieferantennummer erhält eine Regel, die denselben Fehler bei der nächsten Rechnung, Datei oder Bestandsbewegung früh sichtbar macht.

Kreditorennummer aus Firmennamen bauen

Rechtsform, Name oder Zuständigkeit können wechseln und erzeugen dann falsche Semantik. Die fachliche Korrektur lautet: Verwende eine stabile, möglichst bedeutungsarme Nummer und pflege Stammdaten separat. Als dauerhafte Kontrolle wird Umfirmierungen keine neue Identität auslösen. Dadurch wird der Fehler nicht nur in einem Einzelfall repariert. Der Ablauf rund um Kreditorennummer und Lieferantennummer erhält eine Regel, die denselben Fehler bei der nächsten Rechnung, Datei oder Bestandsbewegung früh sichtbar macht.

Gelöschte Nummer erneut vergeben

Alte Belege und neue Lieferanten können in Exporten oder Nachfragen scheinbar zusammengehören. Die fachliche Korrektur lautet: Stillgelegte Nummern bleiben gesperrt und historisch referenzierbar. Als dauerhafte Kontrolle wird der Nummerngenerator nur vorwärts vergibt. Dadurch wird der Fehler nicht nur in einem Einzelfall repariert. Der Ablauf rund um Kreditorennummer und Lieferantennummer erhält eine Regel, die denselben Fehler bei der nächsten Rechnung, Datei oder Bestandsbewegung früh sichtbar macht.

Interne Nummer ungeprüft in BT-29 schreiben

Empfänger können ein eigenes Kennzeichen oder ein bestimmtes Schema erwarten. Die fachliche Korrektur lautet: Prüfe die konkrete Empfängervorgabe und das tatsächliche Export-Mapping. Als dauerhafte Kontrolle wird ein Testdatensatz validiert und beim Empfänger abgenommen wird. Dadurch wird der Fehler nicht nur in einem Einzelfall repariert. Der Ablauf rund um Kreditorennummer und Lieferantennummer erhält eine Regel, die denselben Fehler bei der nächsten Rechnung, Datei oder Bestandsbewegung früh sichtbar macht.

Freigabe-Checkliste: Kreditorennummer und Lieferantennummer

  • Lieferant und juristische Einheit eindeutig identifiziert
  • Interne Kreditorennummer und externe Lieferantennummer getrennt bezeichnet
  • Vergabestelle und führendes System für jede Nummer dokumentiert
  • Nummer nur einmal vergeben und nicht nachträglich für einen anderen Kontakt verwendet
  • Empfängeranforderung an Format, Länge und Übertragungsfeld geprüft
  • Dubletten vor Neuanlage über Name, Anschrift und Steuerkennzeichen gesucht
  • Änderungen an Stammdaten versioniert, ohne die stabile Identität zu überschreiben
  • Export, E-Rechnung und Buchhaltung nur als umgesetzt markiert, wenn die Schnittstelle geprüft ist

Die Checkliste wird nicht erst am Ende eines Monats abgearbeitet. Sie gehört an den einzelnen Vorgang, solange Rückfragen noch ohne aufwendige Rekonstruktion beantwortet werden können. Pflichtfelder verhindern einfache Lücken; fachliche Ausnahmen brauchen zusätzlich eine kurze Begründung. So bleibt Kreditorennummer und Lieferantennummer auch dann kontrollierbar, wenn mehrere Personen Eingang, Prüfung, Freigabe und Versand übernehmen.

Ein Vier-Augen-Prinzip ist besonders bei neuen Geschäftsfällen, geänderten Stammdaten und rechtlich sensiblen Entscheidungen sinnvoll. Wiederkehrende Standardfälle können nach dokumentierter Freigabe stärker automatisiert werden. Die Automatisierung übernimmt jedoch nur die freigegebene Regel. Sie darf eine fehlende Information nicht still durch einen plausibel wirkenden Standardwert ersetzen.

Dokumentation, Verantwortlichkeit und regelmäßige Pflege

Für Kreditorennummer und Lieferantennummer werden Eingangsdaten, Entscheidung, Ergebnis und Nachweis als zusammenhängender Vorgang geführt. Eine reine Dateiablage zeigt zwar das Endprodukt, aber nicht zwingend den Entscheidungsweg. Deshalb erhält jede Ausnahme einen Owner, einen Status und einen nächsten Schritt. Änderungen werden ergänzt oder versioniert; sie werden nicht durch stilles Überschreiben unsichtbar gemacht.

Die zugrunde liegende Arbeitsanweisung nennt außerdem ein Prüfdatum. Rechtliche Schwellen, technische Standards, externe Portale und interne Produktfunktionen können sich ändern. Bei der turnusmäßigen Kontrolle werden Primärquelle, tatsächlicher Prozess und veröffentlichte Aussage miteinander verglichen. Ändert sich nur eine Zahl, wird derselbe Intent-Owner aktualisiert; eine neue Jahres-URL ist dafür nicht erforderlich.

Die Rollen erklärt Kreditor und Debitor. Für die Kundenseite folgt Kundennummer und Debitorennummer; Auswahl, Bewertung und Maßnahmen liegen unter Lieferantenmanagement.

Kreditorennummer und Lieferantennummer und die Produktgrenzen von Invoify

Invoify vergibt für Kontakte mit Lieferantenrolle eine eindeutige Kreditorennummer automatisch und einmalig. Der konfigurierbare Kreditor-Start besitzt standardmäßig den Wert 70000; die einmal vergebene Nummer wird nicht für einen anderen Kontakt wiederverwendet. Invoify bezeichnet sie im Portal als eindeutige Lieferantennummer beziehungsweise DATEV-Kreditorenkonto. Aktuell ist jedoch keine automatische BT-29-Zuordnung belegt. Ebenso besitzt Invoify keinen DATEV-Kreditorenexport, keine allgemeine Verwaltung empfängerbezogener Lieferantennummern und keine automatische Dublettenzusammenführung. Externe Kennungen und ihr Schnittstellen-Mapping müssen deshalb außerhalb der internen Kreditorennummer kontrolliert werden.

Eine Funktion wird in diesem Leitfaden nur dann als Invoify-Funktion bezeichnet, wenn sie in der aktuellen Produktdokumentation belegt ist. Steuerliche Würdigung, rechtliche Einzelfallprüfung und externe Behördenverfahren bleiben bei den verantwortlichen Personen beziehungsweise deren Beratung. Diese Trennung verhindert, dass ein formal erzeugter Beleg mit einer fachlich freigegebenen Entscheidung verwechselt wird.

Offizielle Quellen und Prüfstand

Die XRechnung-FAQ der Koordinierungsstelle für IT-Standards erklärt BT-29 als vom Erwerber zugewiesene Kennung des Verkäufers und beschreibt den Umgang mit einer SchemeID. Eine allgemeine gesetzliche Pflicht zu einem bestimmten internen Kreditorennummernkreis folgt daraus nicht. Die Produktaussagen wurden gegen Kontaktmodell, Kontaktservice, Firmeneinstellungen und Portaltexte von Invoify geprüft. Begriffsmatrix und CSV-Mapping sind First-Party-Artefakte von Invoify. Letzter Quellen- und Produktcheck: 5. August 2026; nächste turnusmäßige Prüfung: Januar 2027.

Häufige Fragen

Was ist eine Kreditorennummer?

Eine Kreditorennummer ist eine interne, eindeutige Kennung für einen Lieferanten beziehungsweise ein Lieferantenkonto. Sie verbindet Stammdaten, Eingangsbelege und Auswertungen, ersetzt aber keine steuerliche Identifikationsnummer.

Sind Kreditorennummer und Lieferantennummer dasselbe?

Oft werden die Begriffe gleich verwendet. Lieferantennummer kann jedoch auch eine Kennung meinen, die ein Kunde seinem Lieferanten zuweist. Deshalb müssen Vergabestelle und Perspektive immer mitgeführt werden.

Wer vergibt die Lieferantennummer auf einer XRechnung?

BT-29 ist nach der XRechnung-FAQ eine vom Erwerber zugewiesene Kennung des Verkäufers. Ob und wie sie verlangt wird, ergibt sich aus der konkreten Empfängervorgabe.

Vergibt Invoify Kreditorennummern automatisch?

Ja. Für Kontakte mit Lieferantenrolle wird eine eindeutige, einmalige Kreditorennummer aus einem konfigurierbaren Nummernstart vergeben. Eine automatische Übertragung nach BT-29 oder ein DATEV-Kreditorenexport sind nicht belegt.

Darf eine Kreditorennummer wiederverwendet werden?

Für eine nachvollziehbare Historie sollte sie nicht für einen anderen Lieferanten wiederverwendet werden. Invoify vergibt die Nummer einmalig und verwendet sie auch nach einer späteren Stilllegung nicht neu.

Hinweis: Der Beitrag erläutert allgemeine Grundsätze und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Bei Sonderfällen sind der konkrete Sachverhalt und die aktuellen gesetzlichen Vorgaben maßgeblich.