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Mahnwesen-Software

Mahnwesen-Software: offene Rechnungen verfolgen, prüfen und kontrolliert mahnen

Invoify verbindet deutsche Ausgangsrechnungen mit vier aufeinanderfolgenden Mahnstufen, Fristen, Kontakt-Mahnsperren, Entwürfen und optionalem SMTP-Versand. Die Automatik ist standardmäßig ausgeschaltet. Bankabgleich, Inkasso, gerichtliches Mahnverfahren und österreichisches Mahnwesen bleiben außerhalb.

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Entscheidungsweg

In vier Schritten zur passenden Lösung

  1. 1 Offene Daten bereinigenPrüfe Fälligkeit, Restbetrag, Zahlung, Storno, Reklamation und Empfänger vor der Automatisierung.
  2. 2 Regeln konfigurierenLege Karenz, Mahnfrist, maximale Stufe, Texte, Gebühren, Basiszins und Sperrprozess fest.
  3. 3 Mit Entwürfen startenLass den Lauf zunächst nur Entwürfe erzeugen und teste Stopps sowie Fehlerfälle.
  4. 4 Versand bewusst aktivierenSchalte automatischen Versand erst nach SMTP-, Frist- und Ausnahmenprüfung frei.

Was der Vergleich beziehungsweise Produktfit belegt

Vier Stufen

Zahlungserinnerung, erste, zweite und letzte Mahnung entstehen als eigene Folgebelege.

Automatik aus

Der automatische Mahnlauf ist standardmäßig ausgeschaltet und wird ausdrücklich konfiguriert.

Entwurf oder Versand

Der Lauf kann Entwürfe anlegen oder nach Aktivierung über das eigene SMTP-Postfach senden.

Harte Stopps

Bezahlt, storniert, offene Vorstufe, noch laufende Frist und Kontakt-Mahnsperre begrenzen den Lauf.

Konfigurierbare Kosten

Zinsen, Gebühren und mögliche B2B-Pauschale werden getrennt geführt und fachlich geprüft.

Deutschland

Das beschriebene Mahnwesen ist nur für das Steuerland Deutschland freigegeben.

Direkte Einordnung

Wann eine Mahnwesen-Software für kleine Betriebe passt

Eine Mahnwesen-Software passt, wenn offene Ausgangsrechnungen, Fälligkeiten, Mahnstufen, Sperren, Entwürfe und Versand in einem kontrollierten Ablauf zusammenlaufen sollen. Sie ersetzt weder die Prüfung des rechtlichen Verzugs noch die Entscheidung bei Reklamation, Ratenplan, Insolvenz oder bestrittenem Anspruch.

Invoify bietet das beschriebene Mahnwesen nur für Deutschland. Vier aufeinanderfolgende Stufen – Zahlungserinnerung, erste, zweite und letzte Mahnung – entstehen als eigene Folgebelege mit Nummer und eingefrorenem PDF. Die Automatik ist standardmäßig ausgeschaltet und kann entweder nur Entwürfe erzeugen oder nach ausdrücklicher Konfiguration versenden.

Kurzantwort: Invoify eignet sich als Mahnsoftware für deutsche Ausgangsrechnungen, wenn du offene Beträge, vier Stufen, Karenz, Fristen, Kontakt-Mahnsperren, optionale Verzugspositionen und SMTP-Versand verbinden willst. Automatischer Bankabgleich, Inkasso, gerichtliches Mahnverfahren und österreichisches Mahnwesen sind nicht enthalten.

Mahnprozess

Vom offenen Betrag zum kontrollierten Mahnentwurf

Ausgangspunkt ist eine festgeschriebene, nicht bezahlte und nicht stornierte Rechnung. Erst wenn ihr Fälligkeitsdatum überschritten ist und konfigurierte Karenztage abgelaufen sind, darf die Automatik sie berücksichtigen. Ein offener Mahnentwurf blockiert die nächste Stufe. Nach einer versandten Mahnung wartet das System die konfigurierte Mahnfrist ab, bevor eine weitere Stufe möglich wird.

Jede Stufe wird zunächst als prüfbarer Entwurf erzeugt. Bei manueller Bearbeitung kann der Nutzer das PDF kontrollieren und per E-Mail über das eigene SMTP-Postfach senden oder als ohne E-Mail versandt markieren. Schlägt der E-Mail-Versand fehl, bleibt der Vorgang Entwurf. So wird ein technischer Fehler nicht als erfolgreiche Zustellung behandelt.

Die tägliche Automatik läuft regulär um 06:00 Uhr in der Zeitzone Europe/Berlin. Sie kann nach Aktivierung nur Entwürfe anlegen oder zusätzlich automatisch senden. Ein Advisory Lock verhindert parallele Doppelläufe. Bezahlt, storniert, Mahnsperre, offene Vorstufe, noch laufende Frist und Versandfehler stoppen oder begrenzen den einzelnen Fall.

  • Automatik zunächst im Entwurfsmodus aktivieren
  • Fälligkeit, Karenz und Mahnfrist mit realen Fällen testen
  • Kontakt-Mahnsperren für Streit und Kulanz definieren
  • SMTP-Fehler und fehlende Empfängeradresse simulieren
  • Basiszinssatz halbjährlich fachlich aktualisieren
  • Zahlung und Storno als harte Stopps kontrollieren
Vier Stufen

Zahlungserinnerung und Mahnungen getrennt konfigurieren

Die Zahlungserinnerung ist im Invoify-Prozess gebührenfrei. Ab der ersten Mahnung können konfigurierte Gebühren, Verzugszinsen und bei B2B-Fällen optional die 40-Euro-Pauschale berücksichtigt werden. Diese Produktlogik ersetzt keine Einzelfallprüfung. Insbesondere Mahngebühren müssen dem ersatzfähigen Aufwand entsprechen; bei E-Mail-Versand kann der tatsächliche Aufwand sehr gering sein.

Verzugszinsen werden aus dem in den Einstellungen gepflegten Basiszinssatz und dem passenden Aufschlag berechnet. Der Basiszinssatz ändert sich zum 1. Januar und 1. Juli und wird in Invoify nicht automatisch aus einer amtlichen Quelle aktualisiert. Ein veralteter Wert erzeugt rechnerisch saubere, aber fachlich falsche Ergebnisse.

StufeSystembedingungKontrollpunkt
ZahlungserinnerungRechnung offen und überfällig nach Karenzgebührenfrei; Ton und Zahlungseingang prüfen
1. Mahnungvorige Stufe versandt und Frist abgelaufenVerzug, Gebühr, Zins und B2B/B2C prüfen
2. Mahnungerste Mahnung versandt und Frist abgelaufenReklamation, Ratenplan und Mahnsperre prüfen
Letzte Mahnungzweite Mahnung versandt und Frist abgelaufennächste externe Entscheidung ausdrücklich festlegen
Stopps und Ausnahmen

Was eine gute Mahnsoftware nicht blind automatisiert

Bezahlt und storniert sind harte Stopps. Auch Reklamation, Gutschrift, Ratenzahlungsvereinbarung, Insolvenzsignal, falscher Empfänger oder ungeklärte Leistung müssen im betrieblichen Prozess zu einer Sperre oder manuellen Entscheidung führen. Die aktuelle Invoify-Mahnsperre liegt am Kontakt und überspringt den Kunden in der Automatik; eine fallbezogene Streitakte oder vollwertige Inkasso-Workflowengine wird nicht behauptet.

Ein Kontakt kann mehrere Rechnungen mit unterschiedlichem Status haben. Deshalb sollte ein pauschaler Kontaktstopp regelmäßig geprüft werden. Umgekehrt darf eine einzelne unstrittige Rechnung nicht ohne dokumentierte Entscheidung in einem allgemeinen Streitfall weiter eskalieren. Zuständigkeit und Wiedervorlage gehören in die Arbeitsanweisung.

Der Versandnachweis ist ebenfalls eine Systemgrenze. Invoify dokumentiert den eigenen SMTP-Versuch und friert das PDF ein, garantiert aber keinen Zugang beim Empfänger. Für wichtige Fristen oder spätere gerichtliche Schritte ist der geeignete Nachweis separat festzulegen.

Pilot statt Blindflug

Mahnwesen-Software sicher einführen

Starte mit einer kleinen, nicht produktiv versendeten Testgruppe. Lege je einen Fall für offen, teilbezahlt, bezahlt, storniert, Mahnsperre, fehlende E-Mail und laufende Vorstufenfrist an. Prüfe, welche Vorgänge der Lauf auswählt und welche er überspringt. Eine separate schreibfreie Dry-Run-Ansicht ist derzeit nicht als Produktfunktion belegt; deshalb ist der Entwurfsmodus der praktische sichere Einstieg.

Danach werden Texte, Karenztage, Mahnfristen, maximale Stufe, Gebühren, B2B-Pauschale, Basiszinssatz und automatischer Versand fachlich freigegeben. Der Test umfasst auch ein SMTP-Fehlschlagen. Nur wenn der Status auf Entwurf zurückfällt und kein falscher Versand dokumentiert wird, ist der Fehlerpfad verstanden.

Im Betrieb helfen wenige Kennzahlen: Anzahl überfälliger Rechnungen, offener Betrag, Entwürfe ohne Bearbeitung, Sperrfälle, Versandfehler, Zahlung nach Stufe und durchschnittliche Klärdauer. Die Kennzahl beweist keine Kausalität. Sie zeigt, wo Rechnung, Kundendaten, Zahlung oder Mahnregel verbessert werden müssen.

Bewusste Produktgrenzen

Was Invoify als Mahnsoftware nicht übernimmt

Invoify besitzt keinen automatischen Bankabgleich. Zahlungen werden manuell oder in ausdrücklich verifizierten Shop-Importpfaden zugeordnet. Ohne aktuelle Zahlungspflege kann jede Mahnautomatik fachlich falsche Entwürfe erzeugen. Die Software entscheidet nicht selbst, ob eine Reklamation berechtigt, Verzug eingetreten oder eine Kostenposition durchsetzbar ist.

Inkasso, Bonitätsprüfung, gerichtliches Mahnverfahren, Klage, Vollstreckung und Rechtsberatung sind nicht Teil des Produkts. Es gibt keine Übergabe an ein Inkassobüro und keinen automatischen Antrag beim Mahngericht. Das österreichische Mahnwesen ist derzeit nicht freigegeben; diese Seite gilt für den deutschen Produktumfang.

Der freigegebene Umfang kostet während des Pre-Launch 0 €. Das ist keine Zusage für einen dauerhaft kostenlosen Volltarif. Preis, SMTP-Betrieb, interne Bearbeitung, Rechtsprüfung und gegebenenfalls externe Dienstleister gehören in die Gesamtkostenbetrachtung.

Rechts- und Produktstand

Welche Aussagen regelmäßig geprüft werden

Verzug und Verzugszinsen richten sich insbesondere nach § 286 BGB und § 288 BGB. Der Basiszinssatz wird von der Deutschen Bundesbank halbjährlich veröffentlicht und muss im Invoify-Produkt manuell aktuell gehalten werden. Produktangaben wurden am 5. August 2026 gegen Mahnservice, täglichen Automationslauf, Einstellungen, Kontakt-Mahnsperre, PDF- und SMTP-Fehlerpfad geprüft. Nächster Review: Januar 2027 oder früher bei Rechts- oder Produktänderung.

Bewusste Grenzen und Prüfhinweise

  • Kein automatischer Bankabgleich: Zahlungspflege und Ausnahmeprüfung bleiben erforderlich.
  • Kein Inkasso, keine Bonitätsprüfung, kein gerichtlicher Mahnantrag und keine Vollstreckung.
  • Der Basiszinssatz wird manuell gepflegt und muss halbjährlich fachlich aktualisiert werden.
  • Österreichisches Mahnwesen ist derzeit nicht freigegeben.
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Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Mahnwesen-Software

Zahlungserinnerung, erste Mahnung, zweite Mahnung und letzte Mahnung als verbundene Folgebelege der Rechnung.

Nein. Die Automatik ist standardmäßig ausgeschaltet. Sie kann nach Konfiguration zunächst nur Entwürfe anlegen oder zusätzlich versenden.

Ja, wenn die Zahlung im System korrekt erfasst oder im freigegebenen Importpfad verifiziert ist. Einen automatischen Bankabgleich gibt es nicht.

Nein. Gerichtlicher Mahnantrag, Inkasso und Vollstreckung sind keine Invoify-Funktionen.

Nein. Das österreichische Mahnwesen-Modul ist derzeit nicht freigegeben.

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