wiederkehrende Rechnungen: Kurzantwort und klare Abgrenzung
Eine wiederkehrende Rechnung ist kein besonderer gesetzlicher Rechnungstyp. Pro Periode entsteht ein eigener Beleg, der die dann tatsächlich abgerechnete Lieferung oder Leistung und die erforderlichen Rechnungsangaben richtig wiedergeben muss. Der Begriff Serienrechnung beschreibt häufig denselben operativen Mechanismus. Eine Abo-Rechnung kann zusätzlich von Nutzung, Tarif, Laufzeit oder Kündigung abhängen; solche Vertragsdaten dürfen nicht aus einer starren Vorlage geraten werden.
Die Dauerrechnung ist ein über mehrere Perioden fortgeltendes Rechnungsdokument. Dieser Owner besitzt dagegen die Regel, die je Periode eine neue Einzelrechnung erzeugt. Zahlungsbedingungen erklären Fälligkeit und Konditionen; Offene Posten beginnt erst nach der Ausgabe. Weder Serienlauf noch Belegstatus beweisen einen Zahlungseingang.
Entscheidungsmatrix für wiederkehrende Rechnungen
| Situation | Prüffrage | Entscheidung | Nachweis |
|---|---|---|---|
| Feste Monatspauschale | Empfänger, Leistungsumfang, Preis und Steuerfall bleiben über mehrere Monate stabil. | Eine wiederkehrende Regel kann nach dokumentiertem Test eingesetzt werden; jede neue Rechnung erhält den konkreten Leistungszeitraum. | Vertrag, Preisfreigabe, Regelversion und erzeugter Beleg. |
| Variable Nutzung | Menge oder Preis hängt von Stunden, Verbrauch, Verkäufen oder anderen periodischen Messwerten ab. | Die Messdaten werden vor jeder Rechnung importiert oder manuell freigegeben; eine starre Serienrechnung wird nicht ungeprüft versendet. | Nutzungsreport, Freigabe, Abweichung und Rechnungsentwurf. |
| Erste Periode bereits berechnet | Eine versendete Rechnung bildet bereits den ersten Zeitraum der Vereinbarung ab. | Der nächste Lauf beginnt erst nach dem vereinbarten Intervall, damit die erste Periode nicht doppelt fakturiert wird. | Vorlagenstatus, erste Rechnungsnummer und nächstes Ausführungsdatum. |
| Preis- oder Steueränderung | Honorar, Leistungsumfang, Rabatt, Empfängerland oder steuerliche Einordnung ändert sich. | Die bestehende Regel wird vor dem Stichtag pausiert und kontrolliert aktualisiert oder durch eine neue freigegebene Regel ersetzt. | Änderungsvereinbarung, Wirksamkeitsdatum und neuer Testbeleg. |
| Kündigung oder Leistungspause | Der Vertrag endet, ruht oder die Leistung wird zeitweise nicht erbracht. | Die Regel wird vor dem nächsten Lauf pausiert oder beendet; ein bereits erzeugter Beleg wird nach seinem tatsächlichen Status korrekt behandelt. | Kündigung, Enddatum, Pausenvermerk und Abschlusskontrolle. |
Feste Monatspauschale
Empfänger, Leistungsumfang, Preis und Steuerfall bleiben über mehrere Monate stabil. Für den Themenbereich wiederkehrende Rechnungen folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Eine wiederkehrende Regel kann nach dokumentiertem Test eingesetzt werden; jede neue Rechnung erhält den konkreten Leistungszeitraum. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Vertrag, Preisfreigabe, Regelversion und erzeugter Beleg. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.
Variable Nutzung
Menge oder Preis hängt von Stunden, Verbrauch, Verkäufen oder anderen periodischen Messwerten ab. Für den Themenbereich wiederkehrende Rechnungen folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Die Messdaten werden vor jeder Rechnung importiert oder manuell freigegeben; eine starre Serienrechnung wird nicht ungeprüft versendet. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Nutzungsreport, Freigabe, Abweichung und Rechnungsentwurf. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.
Erste Periode bereits berechnet
Eine versendete Rechnung bildet bereits den ersten Zeitraum der Vereinbarung ab. Für den Themenbereich wiederkehrende Rechnungen folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Der nächste Lauf beginnt erst nach dem vereinbarten Intervall, damit die erste Periode nicht doppelt fakturiert wird. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Vorlagenstatus, erste Rechnungsnummer und nächstes Ausführungsdatum. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.
Preis- oder Steueränderung
Honorar, Leistungsumfang, Rabatt, Empfängerland oder steuerliche Einordnung ändert sich. Für den Themenbereich wiederkehrende Rechnungen folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Die bestehende Regel wird vor dem Stichtag pausiert und kontrolliert aktualisiert oder durch eine neue freigegebene Regel ersetzt. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Änderungsvereinbarung, Wirksamkeitsdatum und neuer Testbeleg. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.
Kündigung oder Leistungspause
Der Vertrag endet, ruht oder die Leistung wird zeitweise nicht erbracht. Für den Themenbereich wiederkehrende Rechnungen folgt daraus eine klare Arbeitsentscheidung: Die Regel wird vor dem nächsten Lauf pausiert oder beendet; ein bereits erzeugter Beleg wird nach seinem tatsächlichen Status korrekt behandelt. Die Entscheidung wird nicht nur im fertigen Dokument sichtbar, sondern bereits am zugrunde liegenden Vorgang festgehalten. Als belastbarer Nachweis dienen Kündigung, Enddatum, Pausenvermerk und Abschlusskontrolle. So kann eine zweite Person später erkennen, welche Tatsachen geprüft wurden und weshalb genau dieses Ergebnis freigegeben wurde.
wiederkehrende Rechnungen Schritt für Schritt umsetzen
- Abrechnungsgrund prüfenOrdne Vertrag, Bestellung oder bestätigte Vereinbarung einem eindeutigen Kunden und einer Leistung zu.
- Periodenmodell festlegenDefiniere monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich sowie erste Ausführung und optionales Ende.
- Vorlage aufbauenÜbernimm nur stabile Positionen, Texte, Preise, Steuern und Zahlungsbedingungen in den Ausgangsbeleg.
- Leistungszeitraum prüfenLege fest, wie Beginn und Ende der konkreten Periode im Beleg erscheinen.
- Testlauf als EntwurfErzeuge die erste neue Periode ohne unkontrollierten Versand und vergleiche sie mit Vertrag und Sollwerten.
- Ausnahmen steuernFühre Preisänderung, Kündigung, Pause, Gutschrift und Kundenreklamation in einer Ausnahmeliste.
- Lauf überwachenKontrolliere erzeugte, übersprungene und fehlgeschlagene Perioden sowie den Versandstatus.
- Zahlung separat verfolgenOrdne manuelle Zahlungen, Teilzahlungen, Storno und Restbetrag dem einzelnen Beleg zu.
Abrechnungsgrund prüfen
Ordne Vertrag, Bestellung oder bestätigte Vereinbarung einem eindeutigen Kunden und einer Leistung zu. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald Rechtsgrund, Empfänger und Leistungsumfang nachvollziehbar zusammengehören. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für wiederkehrende Rechnungen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Fehlt eine aktuelle Vereinbarung, wird keine Serienregel aus einer alten Rechnung kopiert. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.
Periodenmodell festlegen
Definiere monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich sowie erste Ausführung und optionales Ende. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald kein Zeitraum doppelt oder unbeabsichtigt offen abgerechnet wird. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für wiederkehrende Rechnungen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Rumpfperioden und abweichende Starttage werden ausdrücklich entschieden. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.
Vorlage aufbauen
Übernimm nur stabile Positionen, Texte, Preise, Steuern und Zahlungsbedingungen in den Ausgangsbeleg. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald die Vorlage ohne variable oder veraltete Annahme auskommt. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für wiederkehrende Rechnungen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Verbrauchs- und Stundenwerte bleiben bis zur Periodenfreigabe variabel. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.
Leistungszeitraum prüfen
Lege fest, wie Beginn und Ende der konkreten Periode im Beleg erscheinen. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald jede Rechnung den tatsächlich abgerechneten Zeitraum bezeichnet. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für wiederkehrende Rechnungen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Voraus- und Nachschussabrechnung werden nicht aus dem Erzeugungsdatum geraten. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.
Testlauf als Entwurf
Erzeuge die erste neue Periode ohne unkontrollierten Versand und vergleiche sie mit Vertrag und Sollwerten. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald Empfänger, Summen, Steuer, Zeitraum und Fälligkeit freigegeben sind. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für wiederkehrende Rechnungen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Jede Abweichung stoppt Auto-Versand bis zur Korrektur. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.
Ausnahmen steuern
Führe Preisänderung, Kündigung, Pause, Gutschrift und Kundenreklamation in einer Ausnahmeliste. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald vor jedem Lauf bekannt ist, welche Regel nicht unverändert weiterlaufen darf. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für wiederkehrende Rechnungen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Ein offener Klärfall erhält Mahn- und Versandstopp. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.
Lauf überwachen
Kontrolliere erzeugte, übersprungene und fehlgeschlagene Perioden sowie den Versandstatus. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald für jeden Fälligkeitstermin genau ein erwartetes Ergebnis vorliegt. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für wiederkehrende Rechnungen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Technischer Lauf und fachlich ausgegebene Rechnung bleiben getrennte Status. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.
Zahlung separat verfolgen
Ordne manuelle Zahlungen, Teilzahlungen, Storno und Restbetrag dem einzelnen Beleg zu. Der Schritt ist abgeschlossen, sobald Automatisierung und Forderungsstatus nicht miteinander verwechselt werden. Das Ergebnis wird mit Datum und verantwortlicher Person am Vorgang dokumentiert. Für wiederkehrende Rechnungen ist diese kleine Kontrolle wichtiger als eine bloße Statusmarkierung, weil sie Eingabe, Entscheidung und Beleg miteinander verbindet. Ohne Bankabgleich wird ein Serienlauf nie automatisch als bezahlt behandelt. In diesem Fall wird nicht improvisiert, sondern die Abweichung mit einer konkreten Rückfrage und einem nächsten Prüftermin weitergegeben.
| Kontrollpunkt | Vor dem ersten Lauf | Vor jedem Folgelauf | Stoppsignal |
|---|---|---|---|
| Vertrag | Leistung, Preis, Start und Laufzeit | Änderung oder Kündigung? | Vereinbarung unklar oder beendet |
| Periode | Abrechnungslogik festlegen | von/bis lückenlos? | Doppel- oder Fehlzeitraum |
| Steuer | Steuerfall freigeben | Land oder Status geändert? | ungeprüfte steuerliche Änderung |
| Versand | Entwurf testen | Empfänger und Kanal erreichbar? | Reklamation oder Zustellfehler |
| Zahlung | Zahlungsweg festlegen | Restbetrag separat prüfen | Teilzahlung oder Rücklastschrift |
Praxisbeispiele für wiederkehrende Rechnungen
Agentur-Retainer
Eine Agentur berechnet monatlich eine feste Betreuungspauschale; Zusatzleistungen werden separat freigegeben. Die verantwortliche Person entscheidet deshalb: Die Pauschale läuft wiederkehrend, während variable Medienbudgets und Zusatzstunden erst nach Nachweis in einen eigenen Entwurf gelangen. Im Ergebnis bleibt der stabile Retainer automatisiert, ohne variable Kosten zu erfinden. Das Beispiel zeigt, dass wiederkehrende Rechnungen nicht durch eine einzelne Checkbox erledigt ist. Erst das Zusammenspiel aus Ausgangsdaten, dokumentierter Prüfung und kontrolliertem Ergebnis macht den Vorgang für Empfänger, Team und spätere Prüfungen nachvollziehbar.
Jährlicher Wartungsvertrag
Eine Wartung wird jährlich im Voraus berechnet, Preis und Umfang können sich zum Verlängerungstermin ändern. Die verantwortliche Person entscheidet deshalb: Vier Wochen vor dem Lauf prüft ein Owner Verlängerung, Preis und Leistungszeitraum und gibt danach die Regel frei. Im Ergebnis entsteht die Rechnung erst aus der tatsächlich fortgeltenden Vereinbarung. Das Beispiel zeigt, dass wiederkehrende Rechnungen nicht durch eine einzelne Checkbox erledigt ist. Erst das Zusammenspiel aus Ausgangsdaten, dokumentierter Prüfung und kontrolliertem Ergebnis macht den Vorgang für Empfänger, Team und spätere Prüfungen nachvollziehbar.
Kündigung kurz vor dem Lauf
Der Kunde kündigt wirksam, nachdem der nächste Rechnungsentwurf bereits erzeugt wurde. Die verantwortliche Person entscheidet deshalb: Die Regel wird pausiert; der Entwurf wird nicht versendet und der Vorgang anhand Kündigung und Leistungsstatus geklärt. Im Ergebnis wird aus einem technischen Entwurf keine unberechtigte Forderung. Das Beispiel zeigt, dass wiederkehrende Rechnungen nicht durch eine einzelne Checkbox erledigt ist. Erst das Zusammenspiel aus Ausgangsdaten, dokumentierter Prüfung und kontrolliertem Ergebnis macht den Vorgang für Empfänger, Team und spätere Prüfungen nachvollziehbar.
Typische Fehler bei wiederkehrende Rechnungen
Dauerrechnung und Serienrechnung gleichsetzen
Ein fortgeltendes Dokument und viele einzelne Belege erhalten unterschiedliche Änderungs- und Nachweiswege. Die fachliche Korrektur lautet: Vor Einrichtung wird bewusst zwischen einer Dauerrechnung und neuen Rechnungen je Periode entschieden. Als dauerhafte Kontrolle wird die Dokumentart im Vertrags- und Abrechnungsplan festgehalten. Dadurch wird der Fehler nicht nur in einem Einzelfall repariert. Der Ablauf rund um wiederkehrende Rechnungen erhält eine Regel, die denselben Fehler bei der nächsten Rechnung, Datei oder Bestandsbewegung früh sichtbar macht.
Auto-Versand sofort aktivieren
Fehler in Empfänger, Zeitraum oder Steuerfall vervielfältigen sich ohne Sichtkontrolle. Die fachliche Korrektur lautet: Mindestens eine reale Periode wird als Entwurf geprüft und dokumentiert. Als dauerhafte Kontrolle wird Auto-Versand eine ausdrückliche Freigabe benötigt. Dadurch wird der Fehler nicht nur in einem Einzelfall repariert. Der Ablauf rund um wiederkehrende Rechnungen erhält eine Regel, die denselben Fehler bei der nächsten Rechnung, Datei oder Bestandsbewegung früh sichtbar macht.
Kündigung nur im Postfach
Die Erzeugungsregel läuft weiter, obwohl die Leistung endet. Die fachliche Korrektur lautet: Kündigungen erhalten Enddatum, Owner und Status direkt im Kontrollplan. Als dauerhafte Kontrolle wird vor jedem Lauf eine Ausnahmeliste geprüft wird. Dadurch wird der Fehler nicht nur in einem Einzelfall repariert. Der Ablauf rund um wiederkehrende Rechnungen erhält eine Regel, die denselben Fehler bei der nächsten Rechnung, Datei oder Bestandsbewegung früh sichtbar macht.
Erzeugt mit bezahlt verwechseln
Eine Rechnung kann technisch erstellt und versendet sein, obwohl kein Geld eingegangen ist. Die fachliche Korrektur lautet: Beleglauf, Versand und Zahlung werden als getrennte Zustände geführt. Als dauerhafte Kontrolle wird Restbetrag und Zahlungsnachweis separat abgestimmt werden. Dadurch wird der Fehler nicht nur in einem Einzelfall repariert. Der Ablauf rund um wiederkehrende Rechnungen erhält eine Regel, die denselben Fehler bei der nächsten Rechnung, Datei oder Bestandsbewegung früh sichtbar macht.
Freigabe-Checkliste: wiederkehrende Rechnungen
- Vertragspartner, Leistung und Abrechnungsgrund eindeutig dokumentiert
- Intervall, erste Periode und mögliches Enddatum ausdrücklich festgelegt
- Preis, Rabatt, Steuerfall und Zahlungsziel gegen die aktuelle Vereinbarung geprüft
- Leistungszeitraum je erzeugter Rechnung eindeutig und tatsächlich zutreffend
- Preisänderung, Kündigung, Pause und Leistungsänderung besitzen einen verantwortlichen Owner
- Auto-Versand erst nach einem kontrollierten Probelauf freigegeben
- Jeder erzeugte Beleg vor Dublette, Storno und Kundenreklamation geschützt
- Zahlung und offener Betrag unabhängig vom Erzeugungsstatus nachverfolgt
Die Checkliste wird nicht erst am Ende eines Monats abgearbeitet. Sie gehört an den einzelnen Vorgang, solange Rückfragen noch ohne aufwendige Rekonstruktion beantwortet werden können. Pflichtfelder verhindern einfache Lücken; fachliche Ausnahmen brauchen zusätzlich eine kurze Begründung. So bleibt wiederkehrende Rechnungen auch dann kontrollierbar, wenn mehrere Personen Eingang, Prüfung, Freigabe und Versand übernehmen.
Ein Vier-Augen-Prinzip ist besonders bei neuen Geschäftsfällen, geänderten Stammdaten und rechtlich sensiblen Entscheidungen sinnvoll. Wiederkehrende Standardfälle können nach dokumentierter Freigabe stärker automatisiert werden. Die Automatisierung übernimmt jedoch nur die freigegebene Regel. Sie darf eine fehlende Information nicht still durch einen plausibel wirkenden Standardwert ersetzen.
Dokumentation, Verantwortlichkeit und regelmäßige Pflege
Für wiederkehrende Rechnungen werden Eingangsdaten, Entscheidung, Ergebnis und Nachweis als zusammenhängender Vorgang geführt. Eine reine Dateiablage zeigt zwar das Endprodukt, aber nicht zwingend den Entscheidungsweg. Deshalb erhält jede Ausnahme einen Owner, einen Status und einen nächsten Schritt. Änderungen werden ergänzt oder versioniert; sie werden nicht durch stilles Überschreiben unsichtbar gemacht.
Die zugrunde liegende Arbeitsanweisung nennt außerdem ein Prüfdatum. Rechtliche Schwellen, technische Standards, externe Portale und interne Produktfunktionen können sich ändern. Bei der turnusmäßigen Kontrolle werden Primärquelle, tatsächlicher Prozess und veröffentlichte Aussage miteinander verglichen. Ändert sich nur eine Zahl, wird derselbe Intent-Owner aktualisiert; eine neue Jahres-URL ist dafür nicht erforderlich.
Den Unterschied zum fortgeltenden Dokument erklärt Dauerrechnung erstellen. Die allgemeinen Rechnungsangaben stehen unter Was muss auf eine Rechnung?; Zahlung und Restbetrag vertiefen Offene Posten.
wiederkehrende Rechnungen und die Produktgrenzen von Invoify
Invoify kann auf Basis einer Entwurfs- oder versendeten Rechnung eine wiederkehrende Regel mit monatlichem, quartalsweisem, halbjährlichem oder jährlichem Intervall, erster Ausführung, optionalem Ende und bewusst wählbarem Auto-Versand anlegen. Eine versendete Vorlage gilt als erste Periode; bei einer Entwurfsvorlage kann die erste Rechnung kontrolliert sofort erzeugt werden. Regeln lassen sich pausieren, aktivieren und löschen. Der Automationslauf wird täglich um 06:00 Uhr in der Zeitzone Europe/Berlin ausgeführt. Invoify besitzt dabei keine Vertrags-, Kündigungs- oder Nutzungsverwaltung, keine automatische Verbrauchs- oder Zeiterfassung, keinen SEPA-Einzug und keinen automatischen Bankabgleich. Der Nutzer muss Leistungsänderung, Kündigung, Steuerfall und Zahlung fachlich prüfen.
Eine Funktion wird in diesem Leitfaden nur dann als Invoify-Funktion bezeichnet, wenn sie in der aktuellen Produktdokumentation belegt ist. Steuerliche Würdigung, rechtliche Einzelfallprüfung und externe Behördenverfahren bleiben bei den verantwortlichen Personen beziehungsweise deren Beratung. Diese Trennung verhindert, dass ein formal erzeugter Beleg mit einer fachlich freigegebenen Entscheidung verwechselt wird.
Offizielle Quellen und Prüfstand
Die Pflichtangaben jeder einzelnen Rechnung einschließlich Leistungszeitpunkt regelt § 14 UStG. Ergänzende Regeln zum Leistungszeitpunkt und zur Angabe eines Kalendermonats enthält § 31 UStDV; die Aufbewahrung behandelt § 14b UStG. Das Gesetz kennt keine pauschale Befreiung für automatisch erzeugte oder wiederkehrende Belege. Produktangaben wurden gegen Abo-Service, Portalübersicht und aktuelle Funktionsdokumentation geprüft. Kontrollmatrix und CSV sind First-Party-Artefakte von Invoify. Letzter Quellen- und Produktcheck: 5. August 2026; nächste turnusmäßige Prüfung: Januar 2027.
Häufige Fragen
Was ist eine wiederkehrende Rechnung?
Es ist eine eigenständige Rechnung, die für eine neue Abrechnungsperiode nach einer vorher freigegebenen Regel erzeugt wird. Sie muss den tatsächlichen Fall und die erforderlichen Rechnungsangaben der jeweiligen Periode richtig abbilden.
Ist eine wiederkehrende Rechnung dasselbe wie eine Dauerrechnung?
Nein. Bei der wiederkehrenden Rechnung entsteht je Periode ein neuer Beleg. Eine Dauerrechnung ist ein fortgeltendes Dokument, das zusammen mit den jeweiligen Zahlungsnachweisen verwendet wird.
Kann Invoify wiederkehrende Rechnungen automatisch versenden?
Ja, Auto-Versand kann bewusst aktiviert werden. Vorher sollten mindestens ein Entwurf und alle Ausnahmen geprüft werden; Vertrag, Kündigung, variable Nutzung und Zahlung verwaltet Invoify nicht automatisch.
Welche Intervalle unterstützt Invoify?
Aktuell monatlich, quartalsweise, halbjährlich und jährlich, jeweils mit erster Ausführung und optionalem Enddatum.
Werden wiederkehrende Rechnungen automatisch als bezahlt markiert?
Nein. Invoify besitzt keinen automatischen Bankabgleich. Zahlung, Teilzahlung, Storno und Restbetrag bleiben vom Erzeugungs- und Versandstatus getrennt.