Pre-Launch Invoify ist aktuell für jeden komplett kostenfrei Jetzt sichern
Invoify
Anmelden Kostenlos starten
StartBlogSoftware-Vergleiche
Software-Vergleiche

E-Rechnung-Software im Vergleich 2026: sechs Programme für den Umstieg

Seit 2025 muss jedes deutsche Unternehmen E-Rechnungen empfangen können – und die Ausstellungspflichten folgen schrittweise. Eine passende Software sollte strukturierte Rechnungen nach EN 16931 nicht nur erzeugen, sondern auch empfangen und lesbar machen. Dieser Vergleich stellt sechs Programme gegenüber und zeigt, worauf es beim Umstieg wirklich ankommt.

Transparenz und Methodik

Offenlegung: Invoify ist unser eigenes Produkt und in diesem Vergleich entsprechend gekennzeichnet (✱). Es wird nach denselben Kriterien eingeordnet wie alle anderen Programme. Die Angaben zu den übrigen Anbietern stammen aus deren öffentlichen Produktinformationen (Stand: Juli 2026) – Funktionen und Preise können sich ändern, maßgeblich sind die verlinkten Anbieterseiten. Dies ist ein redaktioneller Marktüberblick, kein Labortest.

Die rechtlichen Fristen und Übergangsregeln behandelt der Ratgeber E-Rechnung-Pflicht; die Formatwahl erklärt ZUGFeRD vs. XRechnung. Dieser Beitrag konzentriert sich auf die Softwareauswahl.

Was E-Rechnung-Software können muss

  • Erzeugen nach EN 16931: ZUGFeRD (hybrid) und/oder XRechnung (XML) aus den geprüften Rechnungsdaten – nicht als nachträglicher Konverter-Trick.
  • Empfangen und lesbar machen: Eingehende strukturierte Rechnungen erkennen und die Daten maschinell auslesen, statt sie als Anhang verstauben zu lassen.
  • B2G-Tauglichkeit: Leitweg-ID und die für Behörden nötigen Referenzfelder.
  • Pflichtangaben-Sicherheit: Leistungszeitraum, Steuerfälle und Hinweise müssen im strukturierten Teil ankommen – nicht nur im PDF-Bild.
  • Aufbewahrung: Festschreibung und unveränderbare Ablage der Belege samt Originalformat.

Sechs Programme im Überblick

ProgrammTypZielgruppeBesonderheit
Invoify ✱Cloud, Belege + WarenwirtschaftSelbstständige, Kleinunternehmen, HändlerZUGFeRD + XRechnung erstellen, Empfang mit strukturierter Auslese; im Pre-Launch kostenfrei
sevdeskCloud, Buchhaltung komplettSelbstständige und kleine UnternehmenE-Rechnung eingebettet in vollständige Buchhaltung
Lexware OfficeCloud, BuchhaltungKleine UnternehmenEtablierter Anbieter mit starkem Bankabgleich
easybillCloud, Rechnungs-SpezialistSelbstständige bis MittelstandLangjährige XRechnung-/B2G-Erfahrung
WISO MeinBüroCloud/Desktop, BüropaketKleine BetriebeBüro-Komplettpaket inklusive E-Rechnung
PapierkramCloud, projektbasiertFreelancer und Solo-SelbstständigeZeiterfassung und Projekte plus E-Rechnung

Die Programme im Kurzprofil

Invoify ✱ – E-Rechnung in beide Richtungen

Invoify als E-Rechnungssoftware erzeugt aus geprüften Rechnungsdaten wahlweise ZUGFeRD- oder XRechnung-Belege nach EN 16931 – inklusive Leistungszeitraum, Steuerfall-Hinweisen und Leitweg-ID für Behördenrechnungen. Auf der Empfangsseite erkennt die Belegbox eingehende ZUGFeRD-/Factur-X- und XRechnung-Dateien und liest die strukturierten Daten maschinell aus, statt sie per Texterkennung zu raten. Belege werden festgeschrieben und als PDF archiviert. Ehrliche Grenzen: kein integrierter Peppol-Versand und kein DATEV-Export (Stand: Juli 2026). Während des Pre-Launch komplett kostenfrei.

sevdesk – E-Rechnung im Buchhaltungspaket

sevdesk bettet die E-Rechnung in eine vollständige Cloud-Buchhaltung ein – von der Belegerfassung bis zur Umsatzsteuervoranmeldung. Wer ohnehin eine komplette Buchhaltungslösung sucht, bekommt die E-Rechnung hier als Teil des Gesamtpakets.

Lexware Office – der etablierte Anbieter

Lexware Office (früher lexoffice) gehört zu den bekanntesten Cloud-Lösungen für kleine Unternehmen und verbindet E-Rechnung mit Buchhaltung und einem starken Bankabgleich. Der Funktionsumfang hängt vom gewählten Tarif ab – ein Blick auf die Tarifdetails lohnt sich vor allem beim E-Rechnungs-Versand.

easybill – der Rechnungs-Spezialist

easybill konzentriert sich seit Jahren auf Rechnungsstellung und bringt entsprechend viel Erfahrung mit XRechnung und Behördenrechnungen mit. Für Nutzer mit hohem Rechnungsaufkommen und B2G-Kunden eine naheliegende Option.

WISO MeinBüro – das Büropaket

WISO MeinBüro von Buhl versteht sich als Komplettpaket für kleine Betriebe – Angebote, Rechnungen, E-Rechnung und Büroorganisation in einem. Wer eine Rundum-Lösung im WISO-Umfeld sucht, findet hier den breitesten Ansatz.

Papierkram – für projektbasierte Freelancer

Papierkram richtet sich an Freelancer, die zeit- und projektbasiert abrechnen: Zeiterfassung, Projekte und Faktura greifen ineinander, E-Rechnungs-Formate werden unterstützt. Für reine Produkthändler ist der Projektfokus weniger relevant.

Welches Programm für wen?

  • Du willst E-Rechnungen erstellen UND eingehende strukturiert einlesen, ohne Buchhaltungspaket: Invoify ✱.
  • Du suchst die komplette Buchhaltung mit E-Rechnung als Baustein: sevdesk oder Lexware Office.
  • Du stellst viele Rechnungen an Behörden: easybill mit seiner B2G-Erfahrung.
  • Du willst ein Büro-Komplettpaket: WISO MeinBüro.
  • Du rechnest Projekte und Stunden ab: Papierkram.

Häufige Fehler beim Umstieg auf die E-Rechnung

  • Eine bildbasierte PDF für eine E-Rechnung halten.
  • Nur das Erstellen regeln und den Pflicht-Empfang ignorieren.
  • Den strukturierten Datensatz nach dem Versand nicht im Original aufbewahren.
  • Pflichtangaben wie den Leistungszeitraum nur ins PDF-Bild schreiben, nicht in die Strukturdaten.
  • Bei Behördenrechnungen die Leitweg-ID erst nach der Ablehnung erfragen.
  • Software nach dem Logo statt nach dem eigenen Prozess auswählen.
Fachlicher Hinweis:Dieser Vergleich ist ein redaktioneller Marktüberblick auf Basis öffentlicher Anbieterinformationen (Stand: Juli 2026) und ersetzt keine individuelle Beratung. Die rechtlichen Fristen im Detail stehen im Ratgeber zur E-Rechnung-Pflicht.

Häufige Fragen

Reicht eine normale PDF-Rechnung noch aus?

Für inländische B2B-Umsätze ist die PDF langfristig kein zulässiges Standardformat mehr: Der Empfang strukturierter E-Rechnungen ist seit 2025 Pflicht, die Ausstellungspflichten greifen schrittweise. Eine einfache PDF ist keine E-Rechnung im Sinne der Norm EN 16931.

Was muss eine E-Rechnung-Software mindestens können?

Strukturierte Rechnungen nach EN 16931 erzeugen (ZUGFeRD und/oder XRechnung), eingehende E-Rechnungen lesbar machen, Pflichtfelder wie Leitweg-ID für Behörden unterstützen und die Belege unveränderbar aufbewahren.

Was kostet E-Rechnung-Software?

Die Spanne reicht von kostenlosen Einstiegen bis zu Buchhaltungspaketen im zweistelligen Monatsbereich. Invoify ist während des Pre-Launch komplett kostenfrei; die aktuellen Preise der übrigen Anbieter stehen auf deren Produktseiten.

Kann Invoify E-Rechnungen empfangen und lesen?

Ja. Die Belegbox erkennt eingehende ZUGFeRD-/Factur-X- und XRechnung-Dateien und liest die strukturierten Daten (CII wie UBL) maschinell aus – Betrag, Aussteller und Rechnungsdaten werden ohne fehleranfällige Texterkennung übernommen.

Hinweis: Der Beitrag erläutert allgemeine Grundsätze und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Bei Sonderfällen sind der konkrete Sachverhalt und die aktuellen gesetzlichen Vorgaben maßgeblich.